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Mit Fremdanlagen Geld verdienen: Dachvermietung

Viele Hauseigentümer würden gerne die Produktion von Strom aus erneuerbaren Energien unterstützen, ihnen fehlen aber die Mittel für eine solche Anlage. Dachvermietung für Photovoltaik ist die Lösung, bei der ein Hauseigentümer seine Dachflächen an einen Anlagenbetreiber vermietet, ohne hohe Eigeninvestitionen beim Einstieg. Dabei trägt der Betreiber alle anfallenden Kosten für die Montage der Photovoltaik-Anlage und deren Wartung.
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Dachvermietung für Photovoltaik© Marina Lohrbach - Fotolia.comNicht jedes Dach eignet sich zur Dachvermietung für Photovoltaik an einen Anlagenbetreiber. Einige Betreiber stellen die Bedingung, dass die Dachfläche eine bestimmte Größe haben sollte. Das Dach sollte idealerweise eine Neigung von 30° aufzeigen.

Grundsätzlich sollte die Fläche zur Dachvermietung für Photovoltaik entweder neu oder frisch saniert sein, denn schließlich soll die PV-Anlage mindestens 20 Jahre auf dem Dach liegen bleiben. Das Dach sollte über eine "Belastungsreserve" verfügen. Wenn das Dach dann noch in Richtung Süden liegt und frei von jeglicher Beschattung durch Bäume oder andere Gebäude ist, ist es ideal zur Dachvermietung für Photovoltaik geeignet.

Einnahmen aus einer Dachvermietung für Photovoltaik

Zu Beginn der Geschäftsbeziehung zwischen Hauseigentümer und Betreiber wird ein Pachtvertrag für 20 Jahre abgeschlossen. Die Vertragsdauer orientiert sich hierbei am Zahlungszeitraum der Einspeisevergütung. Darin wird geregelt, dass der Gebäudeeigentümer die Dachfläche zur Verfügung stellt und dafür eine Miete vom Betreiber der Anlage erhält. Die Einnahmen der Photovoltaik-Anlage gehen an den Betreiber der Anlage.

Die Dachvermietung für Photovoltaik kann auf verschiedene Arten bezahlt werden. Zum einen können sich Hauseigentümer und Betreiber der PV-Anlage auf einen festen Betrag pro Quadratmeter vermieteter Dachfläche pro Jahr einigen. Oder es kommt zu einer einmaligen Zahlung eines Abschlags, mit der die Dachvermietung für Photovoltaik bezahlt ist. Die dritte Möglichkeit ist, dass Hauseigentümer und Betreiber der Photovoltaik-Anlage sich darauf einigen, dass der Hauseigentümer jährlich einen bestimmten Prozentsatz der Einnahmen, in der Regel 5%, durch die Anlage ausgezahlt bekommt.

So kommt es, bei einer vermieteten Dachfläche von 40 Quadratmetern, zu Mieteinnahmen von ca.  2.000 - 3.000 Euro über die gesamte Laufzeit. Das sind ca. 100 bis 160 Euro im Jahr. Der Hauseigentümer trägt dabei weder ein Risiko noch muss er Geld investieren. Zum Vergleich finden Sie hier Preise für Photovoltaik und laufende Photovoltaik Kosten

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur SolarContact.de