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Stadtwerke unterstützen Photovoltaikanlagen-Besitzer

Wer den Kauf einer Photovoltaikanlage in Erwägung zieht, muss sich natürlich auch Gedanken über die Finanzierung machen. Immerhin können leistungsstarke Anlagen mehrere tausend Euro kosten - und das ist für Normalverdiener eine Menge Geld. Doch die Aufnahme eines Kredites ist nicht die einzige Möglichkeit, um eine Photovolatikanlage zu finanzieren. Es besteht auch die Möglichkeit, finanzielle Zuschüsse in Form von einem Einspeisevergütungsaufschlag oder Einmalzahlungen in Anspruch zu nehmen.
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Leider ist es immer noch sehr selten, dass Zuschüsse für Photovoltaikanlagen gewährt werden, die nicht zurückgezahlt werden müssen. Doch inzwischen gibt es Energieversorgungsunternehmen, die den Photovoltaik-Zuschuss als Instrument zur Kundenbindung nutzen. Ein solcher Zuschuss wird meistens so gestaltet, dass nur die Kunden des Energieversorgers im Stadt- oder Netzwerkgebiet einen Anspruch auf Anträge haben - überregionale oder nationale Zuschüsse sind bislang nicht möglich.

Die Stadtwerke Heidelberg, Rinteln, Budenheim, Schönau, Jena, Halle/Saale und Bamberg bieten bereits seit dem Frühjahr 2011 einen Photovoltaik Zuschuss. Um einen Photovoltaik Zuschuss zu erhalten, müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden. Dazu gehören etwa das Werben von Neukunden, eine langfristige Bindung an das Stadtwerk oder die Situation, dass eine Photovoltaik Anlage ohne Zuschuss nicht wirtschaftlich betrieben werden kann. In diesen Fällen ist es durchaus möglich, einen attraktiven Photovoltaik Zuschuss zu erhalten.

Einmalzahlung oder zusätzliche Einspeisevergütung

Welche Photovoltaik Zuschüsse gewährt werden, ist von Stadtwerk zu Stadtwerk verschieden. Einige Stadtwerke bieten den Photovoltaik Zuschuss in Form einer Einmalzahlung an. In diesem Fall erhält der Besitzer der Photovoltaikanlage einen einmaligen Zuschuss, der mehrere hundert Euro betragen kann. Es ist auch möglich, dass der Zuschuss je Kilowattpeak der Anlage berechnet wird.

Manchmal wird auch ein Zuschuss in Form einer zusätzlichen Einspeisevergütung gewährt, sodass die Stadtwerke pro Kilowattstunde Strom einige Cent mehr als üblich zahlen. Eine solche Regelung kann zeitlich gestaffelt sein, was bedeutet, dass sich die Zuschüsse nach einigen Jahren verringern oder ganz auslaufen.

Ob und welche Zuschüsse für Photovoltaik gewährt werden, ändert sich von Jahr zu Jahr. Aus diesem Grund lohnt es sich, bei der zuständigen Stadtverwaltung nachzufragen, welche Möglichkeiten es zur Förderung von Photovoltaik gibt.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur SolarContact.de