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Ausgangsmaterial für Dünnschicht Solarmodule

Neben der Verwendung von monokristallinen und polykristallinen Solarmodulen kommen neuerdings auch Dünnschichtsolarzellen bzw. Dünnschicht Solarmodule zum Einsatz. Dünnschicht Solarmodule für Photovoltaikanlagen überzeugen dabei durch ihre besonders geringe Dicke und durch eine hohe Kostenersparnis bei ihrer Herstellung. Hierdurch wird es auch ermöglicht, dass man Dünnschichtsolarzellen flexibel in verschiedensten Anlagen und Installationsformen verwenden kann. Das vergleichsweise geringen Gewicht der Dünnschicht Solarmodule ist eine weiterer Vorteil die Weiterentwicklung bei Photovoltaik Anlagen.
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DünnschichtsolarzellenBildquelle: First Solar Manufacturing GmbHDünnschichtsolarzellen erhalten diese Eigenschaften dadurch, dass sie besonders platzsparend und den Materialeinsatz minimierend hergestellt werden. So wird bei diesem Typ der Dünnschicht Solarmodule lediglich eine dünne Schicht des Hableitermaterials, bestehend aus Silizium, Cadmiumtellurid oder Kupferindiumdiselenid, von 0,001mm auf das Trägermaterial (meistens Glas oder Kunststoff) der Dünnschichtsolarzellen aufgetragen. Dadurch kann man deutlich weniger Silizium, was in der Regel als Halbleiter eingesetzt wird, bei der Herstellung von einsetzen.

Ein weiterer Vorteil dieses minimierten Siliziumeinsatzes beim Bau der Dünnschicht Solarmodule ist, dass die Photovoltaik Preise für die Herstellung gering gehalten werden und somit auch der Endverkaufspreis niedriger ist, als bei anderen Solarzellen Typen. Außerdem ist bei Dünnschicht Solarmodulen vorteilhaft, dass man sie in unterschiedlichen Bereichen einsetzen kann. Beim Taschenrechner, beim Wecker oder in einer Photovoltaik Anlage.

Dünnschichtsolarzellen überzeugen durch ihre flexible Einsatzfähigkeit

Man darf aber nicht außer Acht lassen, dass man bei dem Einsatz von Dünnschichtsolarzellen eine größere Fläche benötigt. Dünnschicht Solarmodule haben einen geringeren Wirkungsgrad als monokristalline oder polykristalline Photovoltaik Anlagen und deswegen ist eine größere Anzahl bzw. eine ausgedehntere Fläche zur Anbringung der Dünnschicht Solarmodule nötig. Der Wirkungsgrad, der ungefähr bei rund 10 Prozent liegt, liegt deutlich unter dem anderer Solarmodule, jedoch wird diese Eigenschaft beispielsweise bei steigenden Temperaturen wieder ausgeglichen. Die Kostenersparnis & der flexible Einsatz einerseits und der Einfluss des Wirkungsgrades andererseits, stellen die Entscheidungskriterien für Dünnschichtsolarzellen beim Solaranlagenbau dar.

Sollte man keine große Fläche zur Installation der Dünnschichtsolarzellen zur Verfügung haben, sollte man unbedingt die geringe Leistung durch einen niedrigeren Wirkungsgrad in die Planung einbeziehen. Im Vergleich zu dem Einsatz herkömmlicher Solarzellen kann sich die Verwendung von Dünnschichtsolarzellen beispielsweise auf nicht so belastungsfähigen, älteren Dächern eignen, bei der Installation von Dünnschicht Solarmodulen auf schattig gelegenen Dächern oder auch auf stark verwinkelten Flächen. Die Vorteile der relativ leichten und flexibel zuschneidbaren Dünnschicht Solarmodule sprechen für sich. Nicht umsonst kann man seit 2007 einen deutlich erhöhten Anstieg in der Verwendung von Dünnschichtsolarzellen verzeichnen. 

Lassen Sie sich im Zuge der Anlagenplanung von einem Solarteur beraten, welche PV-Module für Ihr Vorhaben am besten geeignet sind.

Dieser Artikel wurde erstellt von: Christian Märtel, Redakteur SolarContact.de